DAS KLOSTER

Farm Geschichte in Massa Marittima

Das Kloster von Monte Pozzali erhob sich in alten Zeiten innerhalb der Besitztümer, die dem Schloss von Monte Bozaio ( Monte Pozzali) angehörten. Diese Burg stellte ein Machtzentrum für die Familie der Pannocchieschi dar, eine bedeutende Familie aus dieser Gegend, deren Vermögen besonders mit dem Bergwerksabbau zusammenhängt. Paganello ( Nello genannt) Pannocchieschi war der Besitzer der umliegenden Bergwerke.

In der Geschichtsschreibung wird er als Mann von Pia de’Tolomei erinnert, welche wiederrum von Dante in der Göttlichen Komödie unter denen, die an einem gewaltsamen Tod gestorben sind, erwähnt wird:

“Ricorditi di me, che son la Pia;
Siena mi fé, disfecemi Maremma:
salsi colui che ‘nnanellata pria
disposando m’avea con la sua gemma”

Göttliche Komödie – Fegefeuer: Gesang V – Verse 130-133
Die Legende erzählt, dass Pia, welche für ihren Mann unbequem geworden war, im Castel di Pietra eingesperrt wurde. Dieses Schloss erhob sich auf einer Anhöhe, ganz in der Nähe und mit Blick auf Monte Pozzali , einer Burganlage, in der diese im Jahre 1289 starb, man fand sie leblos am Fuße des Turmes.

Ihr Tod ist immer ein Rätsel geblieben: Die offizielle Version bleibt die des Freitodes aufgrund ihres unglücklichen Lebens, doch bereits in alten Zeiten vermutete man, dass der Ehemann hinter ihrem Tod steckte.

Heute noch wird im Monat August in einem Dorf der Maremma namens Gavorrano der „Sprung der Fürstin“ in Erinnerung an Pia de‘Tolomei gefeiert, deren Tod für ein unglückliches Leben zeugt, welches in der Geschichte viele leidenschaftliche Liebesgeschichten miteinander verbunden hat und immer noch verbindet.

In der Folge wurden die Besitztümer von Monte Pozzali von der Republik von Massa Marittima beschlagnahmt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde das alte Schloss in ein Kloster der Benediktinerschwestern verwandelt.

Der Sage kann entnommen werden, dass das Schloss in jüngeren Zeiten in ein Gefängnis verwandelt wurde, nachdem an den Außenfenstern des heutigen Speisesaals des Restaurants noch einige Eisengitter vorhanden sind.

Im Laufe des 2.Weltkrieges ist das alte Kloster Erzählungen zufolge auch zu einem Unterschlupf der Partisanen geworden ( bei einer genaueren Betrachtung der Fassade des Hauptgebäudes sind die Zeichen der Bombenangriffe noch immer sichtbar) und danach ein Gehöft der Bauern aus der Umgebung.

Wie aus der Zeugenaussage der Priester der Kurie von Massa Marittima hervorgeht, ist ein Loch von 1500 bis 1800 vorhanden: ein Brand , der sich vor einigen Jahren in der Bibliothek von Massa Marittima ereignet hat, hat viele historische Unterlagen des antiken Klosters zerstört.

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